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Hackschnitzel

Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen Sägewerkshackschnitzel, Waldhackschnitzel und Landschaftpflegematerial.

Die höchste Qualität haben Sägewerkhackschnitzel, diese werden aus Resthölzern erstellt, die beim Verarbeiten von Hölzern im Sägewerk anfallen. Diese Resthölzer werden noch im Sägewerk gehackt. Ein großer Vorteil dieser Hackschnitzel ist, dass sie komplett ohne Rinde erzeugt werden, da die Rinde im Sägewerk bereits in den vorherigen Arbeitsschritten vom Stammholz entfernt wurde. Ebenfalls ist eine gleichbleibende Stückigkeit als Vorteil zu nennen.

Eine mittlere Qualität haben Waldhackschnitzel, diese werden üblicherweise aus Waldrestholz oder Schwachholz hergestellt.

Hackschnitzel die überwiegend aus Kronenholz hergestellt wurden, haben einen höheren Rinden- und evtl. Nadelanteil. Auch der Grad der Verschmutzung durch Sand oder Erde ist im Vergleich zu Sägewerkhackschnitzeln höher.

 

 

Als günstige Alternative bieten wir auch Hackschnitzel aus Landschaftspflegematerial an, die bei der Pflege von Straßen und Schienentrassen anfallen. Großer Unterschied zu Waldhackschnitzeln und Sägewerkhackschnitzel sind das gesamte Bäume und Büsche gehackt werden. Somit werden nach Stärke der Bäume und Büsche unterschiedlich große Hackschnitzel erzeugt. Der Anteil von Rinde ist sowie der Grad der Verschmutzung ist hier stark schwankend.

Hackschnitzel als Brennmaterial

Wir bieten neben den frisch gehackten Hackschnitzel auch getrocknete Hackschnitzel an.

Dies hat einen entscheidenden Vorteil: Der Heizwert des Holzes steigt deutlich. Denn der Heizwert des Holzbrennmaterials hängt nicht nur von der Holzart ab sondern viel entscheidender vom Wassergehalt im Holz.

Bei feuchtem Holz muss bei der Verbrennung zunächst das im Holz enthaltene Wasser verdampfen. Dazu werden ca. 0,68 kWh je kg Wasser benötigt. Zieht man die für die Verdampfung des Wassers benötigte Energie von der in der verbleibenden Trockenmasse enthaltenen Energie ab, errechnet sich der Heizwert. Nadelholz hat aufgrund seines höheren Anteils an Lignin und Harz einen etwas höheren Heizwert je kg als Laubholz.

Lufttrockenes Brennholz (Feuchtigkeit ca. 15 bis 20 %) besitzt einen durchschnittlichen Heizwert von 4 kWh/kg, frisch geschlagenes Holz (Feuchtigkeit ca. 40 bis 50 %) von 2 kWh/kg.

Heizöl liegt zum Vergleich bei rund 10 kWh/Liter.

Wir trocknen einen Großteil unserer Hackschnitzel in speziellen Trocknungscontainern. Diese Trocknungscontainer werden z.B. bei Biogasanlagen aufgestellt und mit der ungenutzten Abwärme der dort verbauten BHKWs versorgt. So kann ungenutzte Energie, die sonst nur verpuffen würde, genutzt werden. Großer Vorteil aus Sicht der Biogasanlagen ist, dass die meisten Anlagen für diese zusätzliche Wärmenutzung eine Prämie über das EEG bekommen.

Mit Hilfe dieser Trocknungstechnik lässt sich je nach Witterung innerhalb von 7-10 Tagen die Feuchtigkeit der Hackschnitzel auf ca. 10% herunter trocknen.

Hackschnitzel als Spielplatzbodenbelag

Hackschnitzel bieten sich auch als Belag für Spielplätze an. Großer Vorteil ist die stoßdämpfende Wirkung. So können sich Kinder beim toben nicht so leicht verletzen. Um eine besonders hohe Stoßdämpfung zu erlangen sind Schütthöhen bis zu 40cm üblich. Hackschnitzel sind im Vergleich zu Rindenmulch deutlich langlebiger und bilden keine Säuren, welche das Durchfaulen der Spielgeräte fördern würde.

Weiterer Vorteil ist, dass der Spielplatz auch nach starken Regenschauern schneller wieder abtrocknet.

Bei Holzhackschnitzel handelt es sich um ein umweltfreundliches Naturprodukt.

Hackschnitzel als Reitplatzbelag

Hackschnitzel haben viele Vorteile gegenüber anderen Reitplatzbelägen. So sind diese deutlich umweltfreundlicher als z.B. Teppichreste, welche später entsorgt werden müssen. Im Vergleich zu Reitplätzen aus reinem Sand sind Reitplätze aus Hackschnitzel allwetterfreundlich und gefrieren im Winter nicht so schnell. Nicht zu vergessen ist die enorme Drainagewirkung, d.h. der Reitplatz ist auch nach starken Regenschauern sofort wieder bereitbar und muss nicht lange abtrocknen.

Reiter und Pferde erfreuen sich an der hohen Elastizität des Belages. 

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